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Sonntag, 9. Mai 2010

Die Dinge ordnen.

Man merkt schon, dass ich hier nicht mehr so viel schreibe. Das hat seinen Grund. Zurzeit bin ich bei meinen Eltern und miste mein Kinderzimmer aus. Das ist zeitintensiver als es klingt - ich habe ein großes Zimmer und gehöre zur Gattung der Jäger und Sammler. Heute erscheint es mir manchmal nicht nachvollziehbar, was für Krempel die großen Schätze meiner Kindheit ausmachte. Bei vielen Dingen fällt mir die Entscheidung, was damit passieren soll, sehr schwer. Glücklicherweise muss nicht alles weg; fürs erste kann ich wichtige Dinge weiterhin hier lagern.

In zehn Tagen wird mein Leben dann eine weitere große Wende nehmen. Nachdem ich mein Jurastudium ja nun endlich beendet habe, trete ich in zehn Tagen in ein Säkularinstitut mit Sitz in Detmold - googeln hilft - ;o) ein. Es wird Zeit, dass ich dem Ruf folge, der an mich erging. Hierfür bitte ich um Euer Gebet. Dieser Blog wird dann wohl brach liegen. Ob für immer - wer weiß das schon? Ich kann es jetzt nicht sagen. Aber voraussichtlich wird man an anderer Stelle von mir hören. Ihr werdet es wissen, wenn Ihr es seht.

Ihr Lieben, ich bedanke mich für das treue Lesen und Kommentieren vom Anfang meines Blogs an bis heute. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.

Eure Amica

Samstag, 20. Juni 2009

Das Internet zum Thema Firmung

Firmung hat gerade Hochsaison, das stelle ich auch bei den Statistiken meines Blogs fest. Seit Google meinen vorigen Artikel indiziert hat, sind die Zugriffszahlen enorm in die Höhe geschossen. Gestern hatte ich 121 Zugriffe, und das, obwohl seit einer Woche kein neuer Artikel erschienen ist. (Normalerweise wären es unter dieser Vorbedingung etwa 20 Hits.) Und unter den letzten 500 Zugriffen auf mein Blog zielten 180 direkt auf den Artikel über die Firmglückwünsche.
Es scheint kaum jemand so richtig zu wissen, wie man am besten zur Firmung gratuliert. Und wie ich ja schon feststellte: Selbst das "allwissende" Internet hat irgendwie nicht so viel Originelles dazu parat, außer den Wünschen, die man von der Taufe über die Eheschließung bis zur Beerdigung bei jeder Familienfeier anbringen kann. Es ist aber auch schwierig; schließlich ist die Firmung an sich auch ein schwieriges Fest - auch das zeigen meine Zugriffsstatistiken. Da googeln junge Menschen nach der Frage, warum sie sich firmen lassen sollten oder was es für Konsequenzen hat, wenn sie es sein lassen, ob sie dann noch heiraten oder Pate sein können. (Kurzantwort: Heiraten - auch kirchlich - ja, Pate sein nein. Und übrigens verlangen auch kirchliche Arbeitgeber für die Einstellung kein Firmzeugnis, es sei denn vielleicht, man will Priester oder Ordensleut werden.) Katecheten suchen nach Tipps, wie sie die Jugendlichen bloß vor der Firmung zur Beichte hinbekommen sollen. Und irgendein armer Kerl, der offenbar einen Firmgottesdienst vorzubereiten hat, kommt seit Wochen immer wieder mit der verzweifelten Frage, welcher Psalm denn thematisch wohl gut passen möge ... Die einzige Frage, die ich eigentlich in meinen Statistiken vermisse, ist die Frage: Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Heiligen Geist? Aber das ist vielleicht auch völlig nebensächlich, schließlich haben wir ja eine große Party zu organisieren, weil unsere Kiddies erwachsen werden ...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Wenig los hier

In letzter Zeit ist hier wenig los, in meinem Leben dafür umso mehr. Einige Leute gestorben, eine fiebrige Erkältung, vieleviele Termine und der tägliche Kampf ums Wissen. Da fehlt manchmal einfach die Lust zum Bloggen. Zumal auch noch die Akkus meiner Kamera ziemlich unwillig waren, weiter ihren Dienst zu verrichten. Jetzt hat aber der Nikolaus schonmal vorweg neue Super-Akkus gebracht, die ganz toll sein sollen, und die dürfen dann morgen auch gleich mit nach Dräsdn, wo die ökumenischen Studenten übers Wochenende hinfahren. Wenn Ihr Glück habt, kriegt Ihr hinterher ein paar Fotos vom Striezelmarkt und von der Hofkirche zu sehen.

Freitag, 9. November 2007

das Niewo

Thomas mag jetzt neidisch werden, aber eigentlich wäre es mir lieber, ich würde, wie ich bisher immer gedacht hatte, meine Texte allgemeinverständlich verfassen ... Ich mein, was nützt mir ein Blog, das nur Studierte verstehen können?

cash advance

Mittwoch, 7. November 2007

worldwide blogging

Bloggen kann schon Spaß machen, besonders, wenn man ab und an mal die Statistiken auswertet. Lustig sind dabei unter anderem die Google-Suchbegriffe, über die Leser zu mir finden (ich muss dringend mal eine best-of-Liste beginnen), aber besonders toll finde ich es immer, wenn ich so eine Landkarte der letzten Zugriffe anschauen kann:

Ich hab ja meine Zweifel, ob die alle deutsch können - aber letztendlich ist es halt auch einfach nur ein nettes Schmankerl am Rande. Ich würde wahrscheinlich auch bloggen, wenn ich nur fünf Leser hier um die Ecke hätte.

Freitag, 28. September 2007

Die schönste Pause ist ...

... nein, nicht lila. Die schönste Pause ist, was Blogs angeht, immer die, bei der ich weiß, dass der Autor im Urlaub ist - um neue Kraft zu sammeln, um Ideen zu haben, um hinterher berichten zu können. So hoffe ich, dass Ihr mir eine vierzehntägige Pause gönnt (nachdem ja auch schon der September verhältnismäßig still war), wenn ich morgen abend mal wieder weg fahre.

Mittwoch, 5. September 2007

Am Rande des katholon-Treffens ...

... bekam ich noch ein kleines Präsent, das mir demnächst das Bloggen versüßen darf:


Vielen lieben Dank, lumieredeux!

Dienstag, 14. August 2007

Centum

Dies ist der einhundertste Artikel in dieser Blog. An dieser Stelle ist es wohl üblich, einen kleinen Rückblick zu halten. Jedenfalls hab ich das schon mehrmals so gesehen. Und dann will ich das mal auch tun.

Als der erste Artikel am 22.11.2006 erschien, hatte ich noch keine Leser. Es bedurfte jedoch nur eines einzigen winzigkleinen Links auf meinem Profil in einem gewissen katholischen Webforum, und schon verlinkten einige katholische Blogger auf mich. Meinen ersten Kommentar bekam ich am 27.11. Es war einer von vielen freundlichen Willkommensgrüßen aus der Blogözese. So ging das dann fort und auf und ab. Zunächst schrieb ich meist nur ein, zweimal in der Woche. Dann wurde es häufiger. Mittlerweile beginnt es, sich bei einem zwei-Tages-Rhythmus einzupendeln. Außer, wenn ich nicht da bin. Dann schreib ich auch nicht. Die Themen wechseln von privaten Erlebnissen in Kirche und Uni über Gedanken zu Bibeltexten bis hin zu irgendwelchen mehr oder weniger dubiosen Tests und Fragebögen. Über Jura, mein Studienfach, schreibe ich hingegen nur selten, das mag ich nämlich nicht so gern. Und mit einer gewissen Genugtuung darf ich anmerken, dass von den ersten 100 Artikeln nur vernachlässigenswerte 6% rekursiven Inhalts sind, also das Label "übers Bloggen" tragen. Das ist nicht wirklich viel, wenn man sich mal so umschaut.
Was wäre meine Blog ohne Leser? Damit ich besser einschätzen kann, wann sich wie viele Leute für welches Thema interessierten, habe ich am 20. Mai eine Statistik begonnen - bei einem kostenlosen Betreiber. Seit diesem Tag wurde die Blog 2.805 Male geladen. Meine eigenen Aufrufe werden dabei wohlgemerkt nicht mitgezählt! Davon fanden 1.007 Ladevorgänge in den letzten 30 Tagen statt. Pro Tag sind das seit Beginn der Aufzeichnungen im Durchschnitt 32 Ladevorgänge von 23 verschiedenen Besuchern (in den letzten sieben Tagen hingegen durchschnittlich 42 Aufrufe von 31 Personen). Davon werden aber wohl diejenigen Leser nicht erfasst, die einen Reader benutzen. Die Dunkelziffer liegt demnach ungeahnt höher!
Und was mach ich nun mit diesem Wissen? Ich stelle erfreut fest, dass sich meine Blog in den letzten neun Monaten besser entwickelt hat, als ich das erwartet habe. Dank und Lobpreis hierfür an den Ewigen, der mich sogar ins WWW begleitet. Heute wurde ich sogar eingeladen, mich bei den Relevanten Blogs zu bewerben. Aber darüber muss ich nochmal ne Nacht schlafen. Dann würde ja jeder mitlesen in dem exklusiven Internetlogbuch eines verrückten kleinen Pinguins ... Ich steh' aber doch eigentlich mehr auf Qualität ... Und die besten Leser, die habe ich schon jetzt: Euch! Ohne Euch hätte ich die Blog sicher nie auf 100 Artikel gebracht. Deshalb danke und herzliche Einladung, auch in Zukunft immer wieder reinzuschauen! Es wird noch spannend!

Dienstag, 7. August 2007

der schnöde Mammon


My blog is worth $5,080.86.
How much is your blog worth?



Naja - mag ja sein, dass die Blog so viel wert ist, dass ich vom Erlös meine gesamten BAföG-Schulden zurückzahlen könnte (zumindest die bisherigen) - aber dennoch würde ich sie nicht verkaufen wollen. Da müsste man mir schon mehr bieten als nur Geld.

(via elein)

Samstag, 2. Juni 2007

Magnificat anima mea Dominum - Service

Seit etwa zwei Wochen habe ich jetzt Statistiken für diesen Blog. Die Auswertung erbrachte, dass viele, die auf der Seite landen, wohl in der Tat nach dem Text des Magnificat suchen. Um diesen die Suche ein wenig zu erleichtern, hier einmal der Kompletttext:

Lingua latina:

Magnificat anima mea Dominum,
et exsultavit spiritus meus in Deo salvatore meo.
Quia respexit humilitatem ancillae suae.
Ecce enim ex hoc beatam me dicent omnes generationes.
Quia fecit mihi magna, qui potens est,
et sanctum nomen eius.
Et misericordia eius in progenies et progenies
timentibus eum.
Fecit potentiam in brachio suo,
dispersit superbos mente cordis sui.
Deposuit potentes de sede
et exaltavit humiles.
Esurientes implevit bonis
et divites dimisit inanes.
Suscepit Israel puerum suum,
recordatus misercordiae.
Sicut locutus est ad patres nostros,
Abraham et semini eius in saecula.


Auf Deutsch:

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.


In English:

My soul doth magnify the Lord. And my spirit hath rejoiced in God my Saviour.
Because he hath regarded the humility of his handmaid; for behold from henceforth all generations shall call me blessed.
Because he that is mighty, hath done great things to me; and holy is his name.
And his mercy is from generation unto generations, to them that fear him.
He hath shewed might in his arm: he hath scattered the proud in the conceit of their heart.
He hath put down the mighty from their seat, and hath exalted the humble.
He hath filled the hungry with good things; and the rich he hath sent empty away.
He hath received Israel his servant, being mindful of his mercy: As he spoke to our fathers, to Abraham and to his seed for ever.


En Français:

Mon âme exalte le Seigneur
Et mon esprit exulte en Dieu mon sauveur.
Parce qu'Il a jeté les yeux sur son humble servante
Voici que désormais toutes les générations me diront bienheureuse.
Le Tout-Puissant a fait pour moi des merveilles,
Et Saint est son nom.
Sa miséricorde s'étend d'âge en âge sur ceux qui le craignent.
Il a déployé la force de son bras
Il a dispersé les superbes.
Il a renversé les puissants de leurs trônes et élevé les humbles.
Il a comblé de biens les affamés, et renvoyé les riches les mains vides.
Il se souvient de sa miséricorde envers Israël son enfant,
Comme il l'a promis à nos pères, à Abraham et à sa race à jamais.


Po polsku:

Wielbi dusza moja Pana,
i raduje się duch mój w Bogu, moim Zbawcy,
bo wejrzał na uniżenie Służebnicy swojej.
Oto bowiem odtąd błogosławić mnie będą wszystkie pokolenia,
gdyż wielkie rzeczy uczynił mi Wszechmocny, a jego imię jest święte.
Jego miłosierdzie z pokolenia na pokolenia nad tymi, którzy się Go boją.
Okazał moc swego ramienia,
rozproszył pyszniących się zamysłami serc swoich.
Strącił władców z tronu, a wywyższył pokornych.
Głodnych nasycił dobrami, a bogatych z niczym odprawił.
Ujął się za sługą swoim, Izraelem,
pomny na swe miłosierdzie,
jak przyobiecał naszym ojcom, Abrahamowi i jego potomstwu na wieki.

Samstag, 10. Februar 2007

Nachgelabelt

Seit gestern kann der geneigte Leser auch bei mir die derzeit sehr beliebten "Labels" finden. Auch alle bisher erschienenen Artikel habe ich in Kategorien eingeordnet, und das mehr oder weniger willkürlich und nach Bauchgefühl. Wozu das gut sein soll, weiß ich zwar nicht - außer, dass Statistik-Fans wie ich daraus vielleicht was lesen können oder auch nicht. Aber irgendwie sieht's doch nett aus. Und das ist wohl dann auch das wichtigste.

Montag, 27. November 2006

Mein allererster Sedi-Spam

Man hat es mir angekündigt, und es ist geschehen: Nur fünf Tage nach der Erstellung dieses Blogs und nur zwei Tage, nachdem es erste Beachtung in der Öffentlichkeit gefunden hat, hatte ich soeben den ersten Sedisvakantisten-Kommentar. Hat ja gar nicht lange gedauert.
Liebe Sedisvakantisten, ich liebe Euch wie jeden anderen Menschen auf dieser Welt, und ich glaube, dass unser Herr Jesus Christus auch für Eure Sünden gestorben ist - aber Eure Kommentare werden dennoch in meinem Blog nicht zu sehen sein. Insbesondere, da ich jeden einzelnen Kommentar vor seinem Erscheinen "absegnen" muss und das nicht tun werde, wenn kein Bezug zu meinen Artikeln erkennbar ist. Es ist umsonst, dass Ihr früh aufsteht und Eure Kommentare hier reinpostet. Also lasst es einfach.

Mittwoch, 22. November 2006

Et tu mea filia ...

Ja, auch ich konnte es jetzt nicht mehr lassen und habe mir einen Blog erstellt. Ich weiß noch nicht, wohin das führt - aber das weiß man ja so oder so nie. Insofern ist ein neuer Blog sicher erstmal ein Projekt, das beobachtet werden will. Ich hoffe mal, das tut Ihr auch mit einigem Wohlwollen; schließlich habe ich bekanntlich auch noch genug anderes zu tun. Das Studium will beendet werden; es lässt sich nicht mehr leugnen, dass ich jetzt Examenskandidatin bin. Und die "Katholische Hochschulseelsorge Frankfurt (Oder)" fordert auch einen gar nicht so unwesentlichen Teil meiner Zeit ein. Aber wie gesagt: Schau'n wir einfach mal, was draus wird.
Kurz zum Titel dieses Blogs: "Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut." - Diese Zeilen sind für mich in den letzten Monaten immer wieder eine Art Lebensmotto gewesen, an denen ich mich auch dann festhalten konnte, wenn es mal nicht so toll lief. Christus ist auferstanden für uns und hat uns von unseren Sünden errettet. Jeden einzelnen von uns ruft er bei seinem Namen und gibt ihm eine Mission, eine Berufung. Das ist Grund genug, sich immer wieder zu freuen und zu jubeln. In diesem Sinne: Einen schönen Tag allen Lesern!