Sich verdeutlichen, was damals geschah. In der Nacht, da Er verraten wurde. Er liebte uns und gab Sich für uns hin - und wir dürfen Ihn hinnehmen. Immer wieder. Bis heute. In jeder Eucharistiefeier. Für uns.
Donnerstag, 20. März 2008
zur Feier der Einsetzung
um
07:50
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Kirchenjahr
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Sonntag, 16. März 2008
Was lange währt, wird endlich gut ...

Lange hat's gedauert. Vor nunmehr zwei Jahren bekam ich von unserem damaligen Kaplan (dem doxadei seinem Vorgänger) diese Kerze geschenkt, die Ihr links seht. Er meinte, sie passe zu mir. Was einem solchen Geschenk von Seiten eines Seelsorgers alles an Gesprächen vorausgehen muss, mag sich jeder in seiner Phantasie selbst ausmalen - jedenfalls konnte ich schon damals nicht leugnen, dass er Recht hatte. Ich mag die Aussage dieser Kerze sehr. Der Ausspruch könnte tatsächlich von mir kleiner lahmer Schildkröte sein. Schließlich denke ich so oft, dass ER jetzt irgendwas von mir ganz dringend will und dass ich es jetzt ganz schnell "leisten" muss. Dass ich irgendwo den Absprung verpasst habe und nun etwas aufzuholen ist. Dass ich vor allem die Langsamste und Begriffsstutzigste auf der ganzen Welt bin. Jetzt, nach zwei Jahren, bin ich dann so weit, dass ich eingesehen habe, dass ich es meistens selbst bin, die sich den Druck macht. Dass ER die Geduld schon lange hat, die mir noch fehlt. Dass ich ganz einfach in meinem Tempo voranschreiten darf. Das heißt noch nicht, dass ich das jetzt nicht mehr tue, aber ich habe insoweit mich selbst ein wenig erkannt. Und Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Ich werd noch lange brauchen auf diesem Weg, aber ... Geduld, ich komme schon. Um das zu feiern, hab ich diese Kerze gestern zum ersten Mal angezündet.
um
13:03
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mein Leben und ich
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Samstag, 15. März 2008
Klippen im Stundengebet
Heut steh ich mal wieder vor so einer Situation ...
Ich weiß ja schon, dass ein Hochfest, das auf einen Sonnabend fällt, dem "normalen" Sonntag vorgeht. Dass dann also die 2. Vesper vom Hochfest gebetet wird und nicht die 1. vom Sonntag. Nun ist heute das vorgezogene Josefshochfest, und morgen ist Palmsonntag. Und Palmsonntag ist ja nun definitiv kein normaler Sonntag. Wird dann jetzt bitte die 2. Josefsvesper gebetet oder die 1. Palmsonntagsvesper? Eine Juristin ist aufgeschmissen, wenn sie keine Bücher hat, in denen sie sowas nachlesen kann.
um
17:32
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Gebet,
una sancta
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Donnerstag, 13. März 2008
Wir werden mehr ...
... katholische Ost-Blogger. Ich freu mich drüber und begrüße den Berliner Abiturienten Zelatus in der Runde.
um
12:50
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Blogözese
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Mittwoch, 12. März 2008
meine Meinung sagen
Heute abend war bei uns in der Gemeinde ein Vortrag. Frau E.B. sprach über die Freiheit der Kinder Gottes. Der Vortrag war sehr interessant, aber ich will (und kann) ihn hier gar nicht wiedergeben. Interessant war nämlich auch die Diskussion danach. Erst wollte sie gar nicht in Gang kommen. Dann ging es um die Zentralisierung der Kirche, dass alles immer von Rom entschieden wird, und sowieso immer weniger von den Bischöfen oder gar den einfachen Priestern. Gehorsam als Todsünde, solche Thesen kamen da. Naja. Und dann sagte der Pfarrer i.R. G.R. den denkwürdigen Satz: "Wir sind alle nicht dazu erzogen worden, in der Kirche unsere Meinung zu sagen." Worauf ich mich zu Wort meldete: "Ich bin erzogen worden, in der Kirche meine Meinung zu sagen", und dann mein prominentestes Beispiel erzählte: den Brief an den Papst, als ich 13 war, mit der Frage, warum Frauen nicht Priester werden dürfen. Und an der Stelle, als ich sagte, ich habe vom Papst keine Antwort bekommen und von der Apostolischen Nuntiatur keine zufriedenstellende, da fiel ein Fenster raus. Also, es wurde vom Wind ins Zimmer reingedrückt. Das ließ sich zum Glück leicht beheben, aber die Stimmung war schlagartig ziemlich gut. (Ich selber murmelte laut genug, dass es mindestens die Hälfte der Anwesenden mitbekommen haben: "Das war eine eindeutige Antwort.") Naja, und dann führte ich halt noch aus, dass mich zu diesem Brief ein Kaplan ermutigt hat, und dass ich auch sonst immer wieder ermutigt worden bin, nachzufragen oder meine Meinung zu sagen. Aber dass ich eben auch die Jüngste im Raum sei und meine Erfahrungen schon aufgrund dessen andere sein können. Ich glaub, insgesamt hab ich mit dem Beitrag einigen Mut gemacht. Er ist recht gut aufgenommen worden. Dennoch ist zu vermerken, dass nur ich allein dem Herrn Pfarrer i.R. widersprochen habe. Ab Mitte 30 waren alle Altersklassen nach oben hin vertreten.
Und wenn ich bald bei meinen Eltern bin, dann hol ich mal diesen Brief aus der Schublade. Er ist jetzt zehn Jahre alt. Heute habe ich keine Ambitionen mehr, Priesterin zu werden. Ich hielte es sogar für grundfalsch, würde die Kirche von jetzt auf gleich Frauen zum Priesteramt zulassen. Es würde zu einer Spaltung führen, und das würde niemandem helfen. Aber ich finde es bis heute bezeichnend, dass "die Amtskirche" nicht in der Lage war, einer Dreizehnjährigen eine brauchbare Antwort auf diese einfache Frage zu geben.
um
23:11
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Heilig Kreuz,
una sancta
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Sonntag, 9. März 2008
Passionszeit
In diesem Jahr kam mir aus einem Gespräch mit meinem geistlichen Begleiter heraus die Idee, die Passionszeit auch zu Hause besonders zu begehen. Eigentlich hatten wir das ganze nur theoretisch gesponnen, aber als heute in unserer Kirche das große Kreuz abgenommen war, erinnerte ich mich wieder daran. Und dann dachte ich mir: Warum eigentlich nicht? Also hab ich eben kurzerhand meine Gebetsecke umgestaltet. Das Standkreuz verhüllt [leider besitze ich kein violettes Tuch], die anderen Kreuze abgenommen, auch die Muttergottes und die Auferstehungsikone sind erst einmal weggepackt. Ziemlich kahl sieht meine Ecke jetzt aus. Und auch die anderen Kreuze in meiner Wohnung habe ich entfernt, die Heiligenbilder pragmatischerweise umgedreht, sodass ich von den Postkarten nun die Beschriftung lesen kann. Ein wenig gespannt bin ich, was das mit mir machen wird. So sehr gewöhnt bin ich an diesen Anblick. Vielleicht wird mir an Karfreitag bzw. Ostern, wenn Kreuze und Heiligenbilder wieder enthüllt werden und an ihren Platz kommen, der Wert von Tod und Auferstehung Christi noch einmal neu bewusst. Irgendwie fehlen sie mir jetzt schon.
um
13:27
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Samstag, 8. März 2008
Man hat schon Schafe bloggen sehen ...
Ja, ich meld mich bald wieder. Hab auch was in Arbeit. Aber hier kurz eine Zwischenmeldung: Blacky, das schwarze Schaf des Moderatorenteams von katholon, bloggt jetzt auch. Wie ich ihn kenne, wird das in Wirklichkeit doch eine Perle, auch wenn er zu bescheiden ist, das zuzugeben.
um
12:42
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